Gebäudetypologien

Die unterschiedlichen Gebäudetypen in Ihrer Region

Rund 80 Prozent des Energieverbrauchs aller deutscher Privathaushalte wird zum Heizen benötigt. Die Einsparmöglichkeiten sind enorm. Vor allem bei Altbauten lohnt es sich, die notwendigen Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten mit Energiesparmaßnahmen zu verbinden.

Häufig vorkommende Wohngebäude werden nach Bauweise und Alter gegliedert: die sogenannte „Gebäudetypologie“.

Mit einer Gebäudetypologie können:

  • Hauseigentümer einen ersten Überblick über sinnvolle Modernisierungen, ihre zusätzlichen Kosten und die hieraus resultierenden Energieeinsparung erhalten,
  • Architekten, Ingenieuren, Gebäude-Energieberatern eine vorbereitende Grundlage für die Erstellung eines Gebäudeenergiepasses geboten werden,
  • Wohnungsunternehmen bei der Sanierungsplanung im Gebäudebestand unterstützt werden,
  • Beschäftigten von Kreditinstituten die Möglichkeit gegeben werden, im Rahmen der Immobilienfinanzierung eine realistische Abschätzung der Folgekosten vorzunehmen, die auf den Kreditnehmer entweder aufgrund der zu erwartenden Nebenkosten oder durch notwendige Modernisierungsarbeiten zukommen können.

Einen umfangreichen Überblick zu exemplarischen Bestandsgebäuden und möglichen Modernisierungsmaßnahmen bietet die Neuauflage der deutschen Wohntypologie, welche im Rahmen des EU-Projekts EPISCOPE entstanden ist.

In der Publikation werden unterschiedliche Bautypen und die Häufigkeiten sowie durchschnittliche Energieeffizienzwerte gezeigt. Zudem werden Neubauten gezeigt, die die Richtlinien der EnEV 2009, 2014 und 2016 erfüllen.

Die Publikation steht unter Institut für Wohnen und Umwelt zum Download bereit.
 

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