Presse

 

Kellerlüftung - Warum im Sommer Vorsicht geboten ist
Die Stadt Oberhausen gibt Tipps zum richtigen Lüftungsverhalten

Endlich steht der Sommer vor der Tür. Bei hohen Temperaturen können problemlos die Wohnräume gelüftet werden - keiner friert und Heizenergie geht auch nicht verloren. "Der perfekte Zeitpunkt um auch den feuchten, muffigen Keller zu lüften", so mögen Hausbesitzer denken. Aber weit gefehlt! Wer jetzt unüberlegt Kellerfenster und -türen aufmacht, riskiert einen Feuchte- oder sogar Schimmelschaden; und der sorgt dann erst recht für muffige Kelleratmosphäre.

Sommerkondensation nennt sich dieses Phänomen. Die warme Außenluft dringt in die Kellerräume ein und kühlt sich dort an den kalten Kellerwänden ab. Es kommt zur Kondensation, die Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden nieder. "Denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als kalte Luft. Als Folge des falschen Lüftungsverhaltens können Feuchteschäden entstehen; schlimmstenfalls breitet sich jetzt Schimmel aus", so Herr Werntgen-Orman, Bereichsleiter Umwelt bei der Stadt Oberhausen.

Um Feuchtigkeit und Schimmelschäden im Keller zu vermeiden, rät Werntgen-Orman dazu, nur dann zu lüften, wenn die Luft draußen trockener und merklich kühler ist als im Keller. In der Regel ist das an warmen Sommertagen morgens, abends sowie in den Nachtstunden. Jetzt darf kräftig stoßgelüftet werden. Mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattete Lüftungssysteme können diese Aufgabe übernehmen.

In den kühleren Jahreszeiten sollten die Kellerräume vermehrt gelüftet werden, um überschüssige Feuchtigkeit nach draußen zu transportierten. Ist der Keller trotz regelmäßiger Fensterlüftung feucht, kann ein Bauschaden vorliegen. Hier empfiehlt sich eine Begutachtung durch einen Baufachmann.

Weiterführende Informationen zum optimalen Raumklima finden Sie in der aktuell erschienenen ALT-BAUNEU-Broschüre „Gesundes Raumklima – Mit Energieeffizienz zu behaglichem Wohnen ohne Schimmel“ sowie unter www.alt-bau-neu.de/oberhausen. Die Broschüre ist sowohl im Technischen Rathaus Sterkrade, Bahnhofstr. 66 als auch im Rathaus Alt-Oberhausen, Schwartzstr. 72 erhältlich. Die Stadt Oberhausen ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert wird und zu Themen rund um die energetische Gebäudesanierung informiert.


Kommen Sie Stromfressern auf die Schliche

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät zurzeit alle Ratsuchenden kostenlos, die sich ein neues elektrisches Haushaltsgerät zulegen wollen. Bis zum 31. August 2017 geben die Energieberater wertvolle Hinweise zum Kauf von Waschmaschine und Co. Zudem helfen sie mit praktischen Tipps zum eigenen Nutzungsverhalten zusätzlich Geld zu sparen. Der Gutschein ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de erhältlich.

Lohnt sich der Kauf einer neuen Waschmaschine wirklich?

Speziell bei Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken lassen sich mit einem Neugerät bis zu 80 Euro jährlich sparen. Ein Dreipersonenhaushalt kann mit effizienten Haushaltsgeräten seine Stromkosten um ein Drittel senken. Darüber hinaus schont die neue Technik nicht nur den Geldbeutel, sondern schützt auch das Klima und steigert den Komfort. Zur Orientierung können Verbraucher den Stromverbrauch des Altgerätes mit dem eines neuen vergleichen. So erhalten sie einen Anhaltspunkt, ob es sich lohnt, die alte Waschmaschine gegen eine neue auszutauschen. Strommessgeräte können in vielen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale ausgeliehen werden.

Ist mein Stromverbrauch zu hoch?

Der Stromverbrauch wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Wesentlich sind das Nutzerverhalten und die Ausstattung der Haushalte. So verbrauchen Sauna, Wasserbetten, Pumpen und Lüfter, aber auch IT-Geräte viel Strom. Je größer der Haushalt ist, auf desto mehr Personen verteilen sich die Kosten. Zudem ist entscheidend, ob das Warmwasser elektrisch erwärmt wird oder mit Hilfe anderer Energiequellen. Einen guten Anhaltspunkt, um den eigenen Stromverbrauch einzuschätzen, bietet der Stromspiegel.

Wie finde ich das richtige Haushaltsgerät für mich?

Einen guten Anhaltspunkt geben die Energie-Label, die viele Haushaltsgeräte mittlerweile tragen. Es wird zwar häufig kritisiert, dass die absoluten Verbrauchsangaben unrealistisch seinen, doch ist das Label das beste Instrument, die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten miteinander zu vergleichen. Unterschieden werden die Energieeffizienzklassen A+++ bis G. Dabei variieren die Stromverbräuche selbst in den oberen Klassen enorm. So verbraucht ein Kühlschrank A++ 50 Prozent mehr Strom als ein Kühlschrank mit A+++.

Konkrete Hinweise zur richtigen Wahl beim Kauf von elektronischen Haushaltsgeräten erhalten Ratsuchende bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mit dem Gutschein erhalten Ratsuchende die Beratung im Aktionszeitraum bis zum 31. August kostenfrei. Eine Terminvereinbarung ist zwingend notwendig unter 911 086 01 oder Tel. 0211 / 33 996 555. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote auch ohne Gutschein kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


Anlagen

Gutschein - Wen füttern Sie mit durch? [2.166,74 kb]  

Im Sommer einen kühlen Kopf bewahren
Tipps der Verbraucherzentrale zum richtigen Sommerlüften.

Damit Sie nachts kühl schlafen ohne viel Geld für eine Klimaanlage auszugeben, die Sie anschließend wegen Geräusche und hohen Stromkosten vielleicht nicht zur Ruhe kommen lässt ist richtiges Lüften und Verschatten von Nöten!

Im Sommer gilt es folgende Punkte zu beachten:

  1. Direkte Sonenstrahlung nicht in die Wohnung lassen.

  2. Tags alle Fenster schließen.

  3. Erst Lüften wenn es draußen kühler ist als im Zimmer.

  4. Lange Lüften damit Möbel und Bauteile wieder auskühlen.

  5. Alle unnötigen Stromverbraucher ausschalten.

  6. Kellerräume an heißen und feuchten Tagen nicht lüften.

Einige Details:

  • Sonnenschutz von außen (Markisen, Rollos, Sonnenschirme ...) halten die Sonne von den Fenterscheiben fern und sind deutlich effektiver als innen angerachte Verschattungen.

  • Lüften macht erst dann Sinn, wenn die zugeführte Außenluft kühler ist als die Raumluft.
    An heißen Tagen daher erst am späten Abend die Fenster öffnen.

  • Tagsüber heißen sich Wände, Fußboden, Möbel etc. im Zimmer auf. Damit sich diese Bauteile nachts wieder abkühlen sollte sehr lange, möglichst bis zum Sonnenaufgang, gelüftet werden (Sturzgefahr beachten).

Feuchte und heiße Luft kondensiert bereits bei 18-20°C. Die Oberflächen-temperatur von Kellerwänden liegt bei ca. 15°C, so dass beim Lüften Kondensat entsteht. Das Problem: Je mehr gelüftet wird desto feuchter wird die Wand! Besser an kühlen, trockenen Tagen lüften und Kellerdecke dämmen.

 

Weitere Informationen gibt es bei der Verbraucherzentrale unter Tel.: 91108630 oder per E-Mail oberhausen.energie@verbraucherzentrale.nrw.


Hitzestau im Haus
Jetzt kostenlose Beratung zur Abkühlung sichern

 

 Oberhausen, 06.07.2017

Derzeit locken oft traumhafte Temperaturen die Menschen in die Freibäder und Eisdielen der Stadt Oberhausen. In den eigenen vier Wänden können diese allerdings schnell zum Alptraum werden. Vor allem Räume unterm Dach können sich auf über 35 Grad aufheizen und machen das Wohnen zur Qual. „Bei Dachfenstern knallt die Sonne direkt auf die Fläche und damit in den Raum. Zusätzlich speichern die Dachziegel Wärme, so dass sich die Luft darunter extrem erhitzt. Sobald das Fenster geöffnet wird, strömt diese Luft in Sauna-Temperatur ungebremst herein", erklärt Dipl.-Ing. Martina Zbick, Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Oberhausen. Sie bietet derzeit eine Hitzeschutzberatung mit Wärmebildkamera an: „Mit der Kamera können wir sehr gut zeigen, an welchen Stellen die Wärme in den Raum dringt." In diesem Sommer sind die ersten zehn Beratungen kostenlos, jede weitere kostet 60 Euro.

 

Welche Maßnahmen Zbick empfiehlt, hängt unter anderem davon ab, ob es sich um Mieter oder Eigentümer handelt. Hauseigentümer haben deutlich mehr Möglichkeiten, die Wärme langfristig zu verbannen. „Gerade die Dämmung des Daches verhindert, dass Dachräume zu heiß werden", betont Zbick. So verhilft die Dämmung im Sommer zu mehr Wohnkomfort und im Winter zu weniger Heizkosten.

 

Der Klimawandel macht das Thema zudem dringlicher. Hitzewellen werden mit großer Wahrscheinlichkeit immer häufiger. Die durchschnittliche Temperatur steigt von Jahr zu Jahr. Vor allem Menschen in dicht besiedelten Gegenden sind besonders betroffen. „Wer schon immer sehr stark unter der Hitze im Haus gelitten hat, sollte das Problem nicht auf die lange Bank schieben", rät Zbick. Sie empfiehlt möglichst langfristige Lösungen. Weitere Lösungen der Beratung können Wärmeschutzfenster, außenliegender Sonnenschutz oder andere Maßnahmen wie Begrünung sein.

 

Die spezielle Beratung richtet sich an private Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter in Dachgeschosswohnungen in Oberhausen. Das Gebäude sollte mindestens zehen Jahre alt sein.

Informationen und Anmeldung unter Tel.: 911 086 30 oder per E-Mail an oberhausen.energie@verbraucherzentrale.nrw.


Erneuerbare Energien im Haus
Gut für Klima und Geldbeutel

Für immer mehr Eigenheimbesitzer ist eine Solar-Anlage auf dem eigenen Dach oder eine Heizung im Keller, die Holz, Biogas oder Umweltwärme nutzt, eine interessante Investition. Einerseits ist es ihnen wichtig, einen eigenen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Andererseits machen sie sich als Stromerzeuger sowie Wärmeerzeuger unabhängiger von steigenden Energiepreisen der großen Anbieter.

Im Jahr 2016 wurden bundesweit durch etwa 1,6 Mio. Photovoltaik-Anlagen - davon 238.000 in NRW - mit rund 40.800 Megawattpeak (MWp) Leistungsstärke ca. 38 Mrd. kWh klimafreundlicher Strom erzeugt. Damit trug allein die Photovoltaik einen Anteil von ca. 6 % zur deutschen Stromerzeugung bei. Zudem werden mittlerweile über 150.000 Gebäude in NRW mit Wärmepumpen beheizt. Neben der Nutzung der Erdwärme mithilfe von Sonden oder Flächenkollektoren, haben sich in letzter Zeit Luft/Wasser-Wärmepumpen in der Heizungssanierung durchgesetzt. „Wird diese Heizung dann noch mit einer Photovoltaikanlage kombiniert, können 30 bis 50 % des benötigten Stroms für den Betrieb der Wärmepumpe selber produziert und direkt verbraucht werden“, weiß Samaneh Naseri, Klimaschutzmanagerin der Stadt Oberhausen.

Auch Holzpellet-Heizungen in Kombination mit solaren Warmwasser-Anlagen sind bei der Heizungssanierung sehr beliebt. Holzpellets werden aus naturbelassenem Restholz wie Sägemehl und Hobelspänen ohne Zusatz von chemischen Bindemitteln hergestellt und werden sowohl in Pelletöfen im Wohnzimmer, als auch in Zentralheizungen eingesetzt. „Der Brennstoff ist nachwachsend und kostengünstig, die Anlagentechnik ausgereift und komfortabel“, so Samaneh Naseri weiter.

Und gefördert werden die Techniken, die erneuerbare Energien einsetzen, auch noch. Der Bund und das Land NRW geben Geld für die Investition in umweltfreundliche Haustechnik dazu. „Wer mehr über die verschiedenen Techniken und auch über Fördermöglichkeiten erfahren möchte, empfehle ich unseren Internetauftritt“, rät Samaneh Naseri.


Im Frühling an die Heizung denken

Bei Umstellung auf Sommerzeit die Heizung nicht vergessen – Anpassung der Heiz- und Sparzeiten spart Energie und Geld!

Ende März begann die Sommerzeit. Funkuhren und digitale Geräte stellen sich längst automatisch um. Bei der Heizung sollte man auf jeden Fall überprüfen, ob auch sie die Zeitumstellung mitmacht.

„Im Frühling an die Heizung zu denken, spart Energie und Geld“, sagt Samaneh Naseri von der Stadt Oberhausen. „Wer die Zeitschaltuhr der Heizung auf die Sommerzeit umstellt, passt damit die Heizungslaufzeiten an und erreicht, dass nur dann geheizt wird, wenn die Wärme im Haus wirklich benötigt wird.“ Und eben nicht am Abend eine Stunde zu lang.

„Wenn Sie schon mal an der Heizung sind, prüfen Sie die Laufzeiten insgesamt“, rät Samaneh Naseri, „oftmals können individuelle Wochenprogramme eingestellt werden. Und vielleicht kann die Anlage im Sommer auch ganz abgestellt werden.“ Weitere Möglichkeiten zur  Heizungsoptimierung werden in der gleichnamigen Broschüre vorgestellt.

Für eine lange Lebensdauer und einen energieeffizienten Betrieb sollte auch die Wartung der Anlage nicht zu kurz kommen. Für eine anstehende Entlüftung der Anlage erhalten Interessierte einen Heizungsentlüfterschlüssel gratis bei mir im technischen Rathaus oder auch bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale jeden Mittwoch 10 – 13 Uhr im technischen Rathaus, Bahnhofstr. 66 46042 Oberhausen.

Heizungsmonteure sind unter www.alt-bau-neu.de/oberhausen gelistet. Die Stadt Oberhausen ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Klimaschutzministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über die Möglichkeiten der Heizungsoptimierung informiert.

Die kostenfreie Broschüre Heizungsoptimierung gibt es auch unter: http://alt-bau-neu.de/oberhausen/downloads.asp


Bisher kannte man Effizienzlabel nur von Neugeräten, nun gibt es sie auch für alte Heizungen.  Gas- und Ölheizkessel, die vor 1992 gebaut wurden, bekommen seit Januar bei der Feuerstättenschau ein solches Etikett vom Schornsteinfeger. Das kostenlose Label soll darauf aufmerksam machen, wie verschwenderisch viele alte Heizkessel mit Energie umgehen.

 „Das Label ordnet die Kessel zwar den Effizienzklassen A++ bis E zu, aber besser als mit einem C wird kaum eine alte Heizung abschneiden“, erklärt Energieberaterin Dipl. Ing. Martina Zbick von der Verbraucherzentrale NRW. Denn die Geräte, die bislang eingruppiert werden, arbeiten in der Regel noch nicht mit Brennwerttechnik. Erst damit sind aber die besseren Klassen zu erreichen. Ab 2019 erhalten immer jüngere Kessel das Label. Ab 2024 sind es fortlaufend alle, die  älter als 15 Jahre sind.

„Das Label ist ein guter Denkanstoß zur Beschäftigung mit der Energiebilanz der Heizung“, sagt Zbick. „Ein sparsamer, neuer Heizkessel lohnt sich oft – zumal der Staat dafür zurzeit recht großzügige Finanzspritzen gibt.“ Bevor Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer eine neue Heizung planen, sollten sie allerdings das gesamte Haus in den Blick nehmen, rät Zbick. „Es kann zum Beispiel sinnvoll sein, erst mit zusätzlicher Wärmedämmung den Energiebedarf zu senken“, erklärt sie. Die Heizung könne dann insgesamt kleiner und damit noch sparsamer ausfallen.

Eine unabhängige Meinung zu Effizienz und Verbesserungschancen der Heizung bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW, Tel. 911 086 30.


Milder Winter und hohe Heizkosten?
Mit der Heizkostenabrechnung lohnt sich ein Blick auf Heizungsanlage und Energieverbrauch

So mancher Mieter und Hausbesitzer wundert sich in diesen Wochen. Die Heizkostenrechnung fällt höher aus als erwartet, dabei war der Winter doch eher mild.

„Erscheint Ihnen Ihre Heizkostenabrechnung zu hoch, sollten Sie auf jeden Fall nach den Ursachen suchen“, raten die Klimaschutzmanager vom städtischen Bereich Umweltschutz. „Der Grund für einen hohen Verbrauch könnte ein Defekt der Anlage sein. Möglicherweise ist aber auch der Zustand des Hauses die Ursache und durch undichte Fenster oder eine fehlende Dämmung geht Wärme verloren.“

Es empfiehlt sich, zunächst mit Hilfe eines Heizspiegels zu orientieren, wie hoch der durchschnittliche Verbrauch in vergleichbaren Wohngebäuden ist. Dann lässt sich einschätzen, um welches Einsparpotenzial es gegebenenfalls geht. Plattformen wie www.heizspiegel.de oder www.CO2online.de liefern mit wenigen Daten schnell eine individuelle Auswertung.

Bei konkretem Beratungsbedarf zur Heizkostenabrechnung wird geraten, mit einem Energieberater oder der Verbraucherzentrale NRW Kontakt aufzunehmen. Eine derart unabhängige Energieberatung kann mit weiteren Informationen zur energieeffizienten Wärmenutzung, Möglichkeiten der energetischen Sanierung und einer Beratung zu den derzeit sehr guten Förderkonditionen helfen.

Die Stadt Oberhausen ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Klimaschutzministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über die Möglichkeiten der Heizungsoptimierung informiert. Wer sich also gerne zunächst selber informiert, ist auf folgender Internetseite richtig: www.alt-bau-neu.de/oberhausen.

Auf der Website des Netzwerks ALTBAUNEU finden Sie auch schnell und einfach Berater und Handwerker mit oben genannten Schwerpunkten.

Eine Broschüre zur Heizungsoptimierung gibt es unter: www.alt-bau-neu.de/oberhausen


Kohleheizung mit Fördermitteln gegen energieeffiziente Alternative tauschen
Mehr als 10.000 Euro Zuschuss für den Einbau einer Holzpelletheizung

Voraussichtlich Ende 2018 schließen die letzten deutschen Steinkohlebergwerke in Bottrop und Ibbenbüren. In Deutschland wird dann keine Steinkohle mehr gefördert. Damit wird auch die Gratislieferung als Lohnbestandteil für aktive und ehemalige Ruhrkohle-Beschäftigte - das Kohle-Deputat - eingestellt. „Besitzer einer Kohleheizung müssen sich entscheiden, ob sie Importkohle kaufen oder auf eine moderne Heizung umsteigen wollen – zum Beispiel einen energieeffizienten Gasbrennwertkessel oder eine klimafreundliche Holzpelletheizung“, sagt Dipl.-Ing. Martina Zbick, Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Oberhausen. Entschließen sich diese Hausbesitzer dafür, ihre Heizung auszutauschen, können sie staatliche Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beziehungsweise der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nutzen, weiß die Energieexpertin.

Seit dem 1. Januar 2016 bekommen Verbraucher beim Wechsel von einer Kohle- zu einer Pelletheizung vom BAFA einen Bonus von 20 Prozent auf die bereits seit einiger Zeit erhältliche Grundförderung. Weiter gibt es einen pauschalen Zuschuss von 600 Euro, wenn alle erforderlichen Maßnahmen zur Heizungsoptimierung umgesetzt werden. Für den Einbau zum Beispiel einer Pelletheizung mit Pufferspeicher und eine Solarthermieanlage mit zwölf Quadratmetern Kollektorfläche erhalten Hauseigentümer vom BAFA dadurch einen Zuschuss in Höhe von 7.800 Euro. Dieser setzt sich wie folgt zusammen: 6.000 Euro Grundförderung plus 1.200 Bonus plus 600 Euro pauschaler Zuschuss. In Nordrhein-Westfalen ist es möglich, zusätzlich über das Förderprogramm progres.nrw einen Zuschuss von 3.580 Euro zu beantragen. Insgesamt ergibt sich somit für eine Pelletheizung mit Solarthermieanlage ein Zuschuss von 11.380 Euro.

Den Ersatz einer Kohleheizung durch einen Gasbrennwertkessel fördert die KfW. Möglich ist hier die Förderung über einen Kredit mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent zur Darlehenssumme bzw. maximal 6.250 Euro (Programm www.kfw.de/152) oder ein Zuschuss in Höhe von 15 Prozent bzw. maximal 7.500 Euro zu den Investitionskosten (Programm www.kfw.de/430). „Welches Förderprogramm sich am meisten auszahlt, muss der Hauseigentümer individuell ausrechnen“, sagtZbick. In jedem Falle lohne es sich, eine Kohleheizung durch eine moderne Heizungsanlage zu ersetzen – für Mensch und Umwelt. Kohleheizungen stoßen sehr hohe Mengen CO2 aus und schaden so dem Klima.

Ein Tipp für Verbraucher, die mehr darüber erfahren möchten, wie sie ihr Gebäude energetisch fit machen und welche weiteren Fördermöglichkeiten es gibt: Die Energie-Expertinnen und Energie-Experten der Verbraucherzentrale kommen für eine Energieberatung auch zu den Ratsuchenden nach Hause. Gefördert wird die Beratung von derStadt Oberhausen, vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Die 90-minütige „Energieberatung bei Ihnen zu Hause“ kostet daher nur 60 Euro und kann telefonisch unter 0208 / 911 086 30oder an der Hotline unter 0211 / 33 996 555 sowie im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung gebucht werden. Die BeratungsstelleOberhausen in der Paul-Reusch-Str. 34 nimmt natürlich auch Terminanfragen entgegen.


Diesjährige Thermografie-Aktion der Stadt Oberhausen mit den Partnern Verbraucherzentrale NRW und evo AG startet Mitte November

Hohe Heizkosten haben manchmal kuriose Gründe. Bei Aktionen mit Wärmebildern hat die Verbraucherzentrale NRW zum Beispiel schon alte Fenster gefunden, die nur dürftig zugemauert waren, von denen die Bewohner aber nichts ahnten. Aber auch um ganz klassische Schwachstellen aufzuzeigen, bietet die Verbraucherzentrale in Oberhausen vom 15. November 2016 bis 31. März 2017 wieder ein Winterpaket an. Dabei werden zwei Bausteine kombiniert: Ein professioneller Thermograf erstellt zunächst Wärmebilder von außen, auf denen Energieverluste an der Gebäudehülle deutlich zu erkennen sind. Erläutert werden diese durch die Energieexperten der Verbraucherzentrale bei der anschließenden „Energieberatung bei Ihnen zu Hause“, die auch die Heizung und andere Aspekte in den Blick nimmt. Zur Beratung gehören ein schriftlicher Bericht über energetische Schwachstellen des Gebäudes sowie konkrete Empfehlungen zum Sparen und Modernisieren. „Diese richten sich nach dem Budget und den Wünschen der Eigentümer“, betont Martina Zbick, Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Oberhausen. Darüber hinaus kommen auch gesetzliche Vorgaben und finanzielle Förderprogramme zur Sprache. Die Aktion findet im Rahmen des Projekts Energiewende der Verbraucherzentrale NRW statt und wird von der Europäischen Union, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Oberhausen gefördert.

Der Gesamtpreis liegt bei 190 Euro. Die evo bietet einen Förderbeitrag von 40 Euro nach erfolgter Beratung an. So reduziert sich der Preis auf 150 €. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter www.verbraucherzentrale.nrw/thermoaktion oder telefonisch unter 0211/33 996 555 und unter (0208) 91 10 86 30 sowie bei der Energieberatungsstelle Oberhausen, Paul-Reusch-Straße 34, 46045 Oberhausen.


Wärmedämmung lohnt sich doch
Eine Beratungsaktion der Energieberatung der Verbraucherzentrale

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung von Wänden und Dach verringern Verbraucher nicht nur ihre Heizkosten. Die gedämmte Gebäudehülle verbessert das Raumklima und macht das Wohnen komfortabler. Das Haus wird außerdem vor Feuchtigkeit und Schimmel geschützt.
"Durch kritische Medienberichte über Wärmedämmungen sind viele Verbraucher unsicher geworden", erklärt Dipl.-Ing. Martina Zbick Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Oberhausen. "Die häufigsten Kritikpunkte: Wärmedämmungen sind zu teuer und bergen Risiken für das Gebäude."
Deshalb rät die Expertin Verbrauchern zunächst, sich ausführlich beraten zu lassen. Im Rahmen einer Energieberatung bei der Verbraucherzentrale wird geklärt, ob eine nachträgliche Dämmung überhaupt in Frage kommt, und welche Dämmmaßnahmen geeignet sind.
Bis zum 30. November 2016 können Verbraucherinnen und Verbraucher einen Beratungsgutschein auf der Internetseite www.verbraucherzentraleenergieberatung. de herunterladen und erhalten eine kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale rund um die nachträgliche Wärmedämmung von bestehenden Wohnhäusern.
Die Gutscheine sind ebenfalls in der Beratungsstelle an der Paul-Reusch-Str. 34 erhältlich. Die Beratungen finden nach Terminvereinbarung in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale oder im Technischen Rathaus statt.


Wie tausche ich ein Thermostat aus? Welche Vorteile haben programmierbare Thermostate? Und wie bediene ich die Thermostate richtig? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es beim Infostand der Verbraucherzentrale.

Wie kleine, unscheinbare Knäufe an Heizkörpern zu echten Energiesparhelfern werden, zeigt die Verbraucherzentrale NRW. Mit einem Stand zu ihrer Aktion NRW macht den Thermostat-Check ist sie im Rathaus vertreten.

Besucher können zum Beispiel selbst ausprobieren, wie einfach der Austausch eines Standard-Thermostats gegen ein programmierbares Modell ist. Nützliche Spartipps gibt es auch zu herkömmlichen Thermostaten und zu vernetzten Geräten im Smart Home. Welche Thermostate sich für ihren eigenen Alltag am besten eignen, finden die Besucher mit dem digitalen Thermostat-Check heraus.

Wer zum Ergebnis des Checks oder zu anderen Themen rund ums Heizen Fragen hat, wendet sich direkt an Energieberaterin Martina Zbick. Sie steht für persönliche Gespräche und Ratschläge am Stand bereit.

Infostand am 2.11.2016 von 10 bis 13 Uhr

Technisches Rathaus Oberhausen, im Foyer Gebäudeteil C , Bahnhofstr. 66,46145 Oberhausen


Die Energieeffizienz bestehender Heizungsanlagen kann mit relativ einfachen Maßnahmen gesteigert werden. So kann nicht nur Energie gespart und das Klima geschont, sondern zudem auch noch der Wohnkomfort durch Geräuschminimierung und gleichmäßige Wärme im gesamten Haus gesteigert werden. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert diese Maßnahmen seit Anfang August mit einer unkomplizierten Zuschuss-Förderung. Bis zu 30 % (max. 25.000 €) der Einbau- und Investitionskosten werden gefördert. Samaneh Naseri, Klimaschutzmanagerin der Stadt Oberhausen empfiehlt: „Vor Maßnahmenbeginn einfach die Online-Registrierung auf der Homepage des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle durchführen. Nach einer elektronisch generierten Eingangsbestätigung kann sofort mit der Optimierung der Heizung begonnen werden.“ Gefördert werden der Ersatz von Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen, die älter als zwei Jahre alt sind, sowie der hydraulische Abgleich und bei Bedarf der Einbau voreinstellbarer Heizungsventile und eines Pufferspeichers. Samaneh Naseri: „Nach Umsetzung der Maßnahmen und innerhalb von sechs Monaten nach der Registrierung werden die für die Antragstellung relevanten Daten eingeben und an das BAFA übermittelt. Anschließend erfolgt die Auszahlung.“ Antragsberechtigt sind neben Privatpersonen auch Unternehmen und Freiberuflich Tätige, sowie Kommunen, Vereine und Stiftungen. Weitere Infos sind unter www.bafa.de/bafa/de/energie/heizungsoptimierung zu finden. Die Stadt Oberhausen ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über Heizsysteme informiert.


Mit neuem Heizsystem energieeffizienter heizen

Vor der Heizperiode über alternative Heizsysteme nachdenken.

Der Herbst naht und die Tage werden kälter. Jetzt - noch bevor die Heizung wieder täglich ihren Job tun muss – ist es ratsam deren Alter und technischen Zustand zu checken. Etwa Dreiviertel aller Heizungsanlagen in Deutschland sind veraltet und somit ineffizient. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass auch in den Kellern der Stadt Oberhausen beachtliche Einsparpotenziale im „System Heizung“ schlummern.

Bestehende Heizungssysteme können oftmals schon mit geringem Aufwand optimiert werden. Das verlängert die Lebensdauer und macht die Anlage effektiver. Nach 15 bis 20 Jahren ist aber oftmals der Austausch gegen eine moderne Anlage ratsam. Eine persönliche und unabhängige Energieberatung ist ein erster und wichtiger Schritt für eine fundierte Entscheidungsfindung: reicht eine Neueinstellung oder ist ein Austausch nötig? Und welche Technik ist die richtige?

„So gut wie jedes Gebäude benötigt eine Heizung, aber nicht jedes Heizsystem eignet sich für alle Gebäude“, erklärt Samaneh Naseri, Klimaschutzmanagerin von der Stadt Oberhausen. „Weil eine neue Heizung in der Anschaffung zunächst sehr kostspielig ist, sollte die optimale technische Lösung für Ihr Haus gefunden werden. Nur so können dauerhaft der Energieverbrauch und damit die Heizkosten reduziert werden. Auch der Einsatz erneuerbarer Energien ist oftmals möglich und sinnvoll.“

Egal ob Wartung, Optimierung oder Austausch: Kompetente Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie ab 15. August 2016 unter www.alt-bau-neu.de/oberhausen/ in der Rubrik „Expertensuche“. Eine kostenfreie Broschüre zum Thema Heizungsoptimierung und eine Anleitung zur Heizungsentlüftung inkl. Heizungs-Entlüfter-Schlüssel erhalten sie bei der Verbraucherzentrale Oberhausen, Frau Dipl. Ing. Martina Zbick und dem Klimaschutzmanagement der Stadt Oberhausen.

 


Neues Förderprogramm des Bundes
Oberhausen, 08.08.2016 - Verbraucher profitieren jetzt von einem neuen Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Mit 30 Prozent bezuschusst das Ministerium seit dem 1. August 2016 die Einbau- und Investitionskosten von Maßnahmen, die die Heizungsanlage eines Gebäudes energetisch optimieren. Zu fast jeder Heizungsanlage gehört eine Heizungsumwälzpumpe. „Ein Großteil der eingesetzten Pumpen sind Stromfresser. In Ein- und Zweifamilienhäusern verursachen sie bis zu zehn Prozent des Haushaltsstromverbrauchs. Durch den Einbau einer modernen Hocheffizienzpumpe lassen sich davon bis zu zwischen 60 und 80 Prozent sparen“, weiß Dipl.-Ing. Martina Zbick, Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Oberhausen. Auch die Warmwasserverteilung im Heizkreislauf lasse sich oftmals verbessern, erklärt die Energieexpertin. „Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass sich das Wasser und damit die Wärme im Gebäude ideal verteilt. Die Kombination aus Pumpentausch und hydraulischem Abgleich führt zum bestmöglichen Ergebnis.“ Für genau solche Investitionen stellt das Ministerium nun Fördergelder bereit. Konkret gibt es die Zuschüsse für den Ersatz von Heizungsumwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen, die älter als zwei Jahre sind. „Eine Liste der förderfähigen Hocheffizienzpumpen ist auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle veröffentlicht“, sagt Zbick. Die Internetadresse lautet:
www.bafa.de/bafa/de/energie/heizungsoptimierung. Neben dem hydraulischen Abgleich sind weitere Maßnahmen förderfähig, die dafür sorgen, dass das Gebäude effizienter beheizt wird.
Beispiel die Installation von voreinstellbaren Thermostatventilen oder eines Pufferspeichers und/oder die optimale Einstellung der Heizkurve sein.

Fragen zu Fördermitteln beantwortet Energieberaterin Dipl. Ing. Martina Zbick in der offenen Energiesprechstunde im Technischen Rathaus jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr.

 

 


Anlagen

Neues Förderprogramm des Bundes [78,34 kb]  

Unsere Partner

EVO   sparkasse