Presse

 

Eisblockwette
Wer nicht mitwettet verpasst tolle Gewinne und jede Menge Spaß… bei der Mülheimer Eisblockwette vom 25. August bis 10. September 2017 an der Ruhrpromenade am Stadthafen.

Mülheimer Eisblockwette

Mitwetten und Gewinnen!

Wer nicht mitwettet verpasst tolle Gewinne und jede Menge Spaß… bei der Mülheimer Eisblockwette vom 25. August bis 10. September 2017 an der Ruhrpromenade am Stadthafen.

Gebäudedämmung ist bei dem Thema energetische Sanierung in aller Munde. Die Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Mülheim an der Ruhr möchte allen die Möglichkeit geben, das Thema einmal praktisch und anschaulich nachzuvollziehen.

Und so funktioniert es:

Es werden zwei identische Modellhäuser mit rund 280 Liter Eis befüllt. Der Unterschied besteht darin, dass das eine der beiden Häuser gedämmt ist und das andere nicht. Um mitmachen zu können und tolle Preise zu gewinnen, müssen einfach folgende Frage beantwortet werden:

Wie viel Liter Eis sind nach zwei Wochen in jedem Haus geschmolzen?

Die Differenz der beiden Schätzungen macht den Unterschied. Diese soll als Lösung angegeben werden.

Die Teilnahme ist sowohl online als auch durch das Ausfüllen einer Postkarte möglich. Letztere kann in der Wertstadt am Löhberg 35, im Café Eisbar an der Ruhrpromenade 1 oder im Eiscafé Venezia im Forum in eine Abstimmungsbox eingeworfen werden (Zeitraum für den Postkarten-Einwurf und die Online-Teilnahme: 25. August bis 10. September 2017, 13 Uhr).

Die Bekanntgabe des Ergebnisses findet am 10. September um 15 Uhr am Stadthafen statt.

Innerhalb dieses Zeitraumes sind weitere Aktionen geplant. So haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich mit allen Sinnen aus einer Vielzahl von Angeboten über das Thema zu informieren.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 25. August 2017 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr an der Ruhrpromenade statt.

Das Highlight hierbei, ist der Aufbau der Modellhäuser, die mit Eisstangen befüllt werden.

Dieses wird von dem „Energieexperten“ und Unterhalter Ronny Meyer mit einem lockeren und informativen Programm moderiert. Zusätzlich werden am aufgebauten Stand weitere Experten der medl, der Stadt und Vertreter des Mülheimer Handwerks über das Thema beraten.

Weitere anschauliche Modelle, an denen Sie selbst aktiv werden können wie zum Beispiel ein hydraulischer Abgleich oder der Dämmstoffkoffer der Energieagentur runden das Programm ab.

Die Eisblockwette findet am 10. September 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr ebenfalls an der Ruhrpromenade ihren Abschluss. Höhepunkt an diesem Tag, ist die Auflösung der Wette, die Bekanntgabe der Sieger und die Verteilung der Gewinne. Auch hier werden, neben einigen Aktionen, einige Experten rund um das Thema Energie, Gebäude und Mobilität beratend zu Verfügung stehen.

Eine weitere Anlaufstelle innerhalb des gesamten Zeitraums der Wette ist die Wertstadt am Löhberg 35. Hier sind neben Informationswänden, verschiedene Dämmmaterialien und das Modell zum hydraulischen Abgleich aufgestellt.

Ab dem 25. August 2017 um 14.00 Uhr heißt es dann: Top, die Wette gilt.

Weitere Informationen unter www.muelheim-ruhr.de.


Anlagen

Wettbild Eisblockwette [26,63 kb]  

Kellerlüftung - Warum im Sommer Vorsicht geboten ist
Koordinierungsstelle Klimaschutz gibt Tipps zum richtigen Lüftungsverhalten

                                          

Endlich steht der Sommer vor der Tür. Bei hohen Temperaturen können problemlos die Wohnräume gelüftet werden - keiner friert und Heizenergie geht auch nicht verloren. "Der perfekte Zeitpunkt um auch den feuchten, muffigen Keller zu lüften", so mögen Hausbesitzer denken. Aber weit gefehlt! Wer jetzt unüberlegt Kellerfenster und -türen aufmacht, riskiert einen Feuchte- oder sogar Schimmelschaden; und der sorgt dann erst recht für muffige Kelleratmosphäre.

Sommerkondensation nennt sich dieses Phänomen. Die warme Außenluft dringt in die Kellerräume ein und kühlt sich dort an den kalten Kellerwänden ab. Es kommt zur Kondensation, die Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden nieder. "Denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als kalte Luft. Als Folge des falschen Lüftungsverhaltens können Feuchteschäden entstehen; schlimmstenfalls breitet sich jetzt Schimmel aus", so Ulrike Marx von der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt.
Um Feuchtigkeit und Schimmelschäden im Keller zu vermeiden, rät sie dazu, nur dann zu lüften, wenn die Luft draußen trockener und merklich kühler ist als im Keller. In der Regel ist das an warmen Sommertagen morgens, abends sowie in den Nachtstunden. Jetzt darf kräftig stoßgelüftet werden. Mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattete Lüftungssysteme können diese Aufgabe übernehmen.

In den kühleren Jahreszeiten sollten die Kellerräume vermehrt gelüftet werden, um überschüssige Feuchtigkeit nach draußen zu transportierten. Ist der Keller trotz regelmäßiger Fensterlüftung feucht, kann ein Bauschaden vorliegen. Hier empfiehlt sich eine Begutachtung durch einen Baufachmann.

Weiterführende Informationen zum optimalen Raumklima finden Sie in der aktuell erschienenen ALTBAUNEU-Broschüre „Gesundes Raumklima – Mit Energieeffizienz zu behaglichem Wohnen ohne Schimmel“ sowie unter www.alt-bau-neu.de/muelheim. Die Broschüre ist erhältlich in  der Bürgeragentur im Rathaus, dem MedienHaus sowie dem Technischen Rathaus und bei der medl. Die Stadt  Mülheim an der Ruhr ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert wird und zu Themen rund um die energetische Gebäudesanierung informiert.


Sonnenstrahlen nutzen
Mit Photovoltaik und Solarthermie Geld sparen und Klima schützen


Im Sommer sind die Tage wieder länger und heller, damit steigt auch die Zahl der Sonnenstunden. Für Hausbesitzer lohnt es sich, die Sonnenenergie auf dem Dach zu sammeln und damit direkt ins Haus zu holen.

„Wer die Energie für Strom und Wärme selbst produziert, macht sich in Teilen vom fossilen Energiemarkt unabhängig und spart langfristig Kosten“, stellt Oberbürgermeister Ulrich Scholten, denn „zudem ist der Einsatz von Sonnenenergie zur Wärme- bzw. Stromgewinnung technisch nicht kompliziert und sehr effizient.“

Ob sich die Kosten einer Solaranlage innerhalb ihrer Lebensdauer rentieren, hängt von den künftigen Energiepreisen ab. Auch die optimale Platzierung sowie die passende Größe der Anlage sind für den gewünschten Ertrag und damit die Wirtschaftlichkeit entscheidend.

Um einzuschätzen, ob sich eine solche Investition lohnt, empfiehlt sich zunächst ein Blick in das Solardachkataster der Stadt Mülheim an der Ruhr. Hier lässt sich direkt erkennen, ob das eigene Dach für eine Solaranlage überhaupt geeignet ist.

„Durch die aktuelle gesetzliche Regelung gibt es für Solarstrom nur eine geringe Einspeisevergütung, somit gerät der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms in den Fokus.“, sagt Frau Marx von der städtischen Koordinierungsstelle weiter. Sie empfiehlt daher, den Energieverbrauch des eigenen Haushalts genau zu analysieren und die Leistung der Photovoltaikanlage entsprechend anzupassen. Um den Eigenverbrauch weiter auszubauen, empfiehlt sich aber auch der Einsatz eines Stromspeichers. Tagsüber erzeugter Strom kann so in andere Nutzungszeiten, beispielsweise die Abendstunden, verschoben werden. Für den Einbau von Speichertechnik bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) u.a. über das Programm 275 (Erneuerbare Energien - Speicher) hierbei ein zinsgünstiges Darlehen.

Aus der Sonne kann neben Strom auch Wärme produziert werden. Mit einer solarthermischen Anlage zur Warmwasser- und Heizungswasserbereitung kann im Sommer die zentrale Warmwasserbereitung über den Heizkessel für einige Monate vollends abgeschaltet werden. Und in der Heizperiode die Heizung unterstützt werden. Auch diese Anlagen werden vom Bund und vom Land NRW gefördert.

Wer mehr über Solarenergie im eigenen Haus, technische Lösungen und finanzielle Förderungen wissen will, sollte sich auf jeden Fall individuell beraten lassen. Experten in Ihrer Nähe finden Sie unter http://www.alt-bau-neu.de/muelheim/.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Klimaschutzministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über die Möglichkeiten der Solarenergienutzung informiert.


Die Sommerhitze energieeffizient draußen lassen
Optimales Raumklima im Sommer

 
An heißen Sommertagen dauert es oft nicht lange, bis die Wärme ins Gebäude strömt und die Luft zum Stehen bringt. Sind die Räume erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Temperatur wieder abzusenken. Eine gute Alternative zur energieintensiven Klimaanlage ist kluges Lüften und natürliches Klimatisieren.

Wer im Sommer im Haus eine angenehme Temperatur haben will, sollte die Fenster tagsüber komplett geschlossen halten. Sinnvoll ist, nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts zu lüften, um zu verhindern, dass sich die Räume tagsüber aufheizen. Mit Rollos oder Jalousien lassen sich die Fenster zusätzlich einfach abdunkeln. Rollladen sind dabei noch effektiver, da die Sonne bereits vor der Scheibe abgefangen wird.

Die gefühlte Temperatur lässt sich außerdem durch den Einsatz von Ventilatoren senken. Diese sorgen zwar nicht für weniger Wärme in der Wohnung, die Bewegung der Luft vermittelt aber das Gefühl einer kühleren Umgebung.

Die Kellerräume sollten während der warmen Sommertage allerdings nicht gelüftet werden, denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Wenn Sie die heiße Sommerluft in die kalten Kellerräume lassen, kann sich Kondenswasser an den Wänden bilden. Der Keller wird feucht und bietet dann beste Voraussetzungen für die Bildung von Schimmel. Aus diesem Grund sollte im Sommer auch Wäsche unbedingt im Freien getrocknet werden. Einen ersten Aufschluss über das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung, geben im Handel erhältliche einfache Thermo-Hygrometer oder die kostenlosen Raumklimakarten der Stadt Mülheim.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Klimaschutzministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über Fragen zum Thema Raumklima informiert.
Weitere Informationen unter: http://www.alt-bau-neu.de/muelheim/.