Presse

 

Smart Meter
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale NRW

Thermografien machen Wärmelecks von Gebäuden sichtbar
Gemeinsames Förderprogramm ermöglicht Energieberatungen vor Ort

Kölner Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer ermöglicht die Stadt Köln in der aktuellen Heizperiode eine besondere Untersuchung ihrer Häuser zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Wer eine Thermografie-Untersuchung seines Gebäudes bei der Rhein-Energie AG in Auftrag gibt, hat im Anschluss die Möglichkeit, eine Vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale zu buchen. Der Vorteile für Kurzentschlossene: Die ersten 30 Vor-Ort-Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale sind kostenlos. Für alle weiteren Anfragen bleibt die Beratung mit 60 Euro durch ein gemeinsames Förderprogramm der Europäischen Union, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln günstig.

Mit der Thermografie werden Wärmelecks in der Gebäudehülle sichtbar gemacht.Schlechte Fenster, nicht gedämmte Rolladenkästen oder undichte Heizungsrohre können aufgespürt werden. Eine erste Deutung der Wärmebilder erhalten die Teilnehmenden in einem schriftlichen Bericht zusammen mit den Bildern von de RheinEnergie AG.

Für diejenigen, die gerne weitergehende Informationen zu ihrem Gebäude wünschen, bietet die Verbraucherzentrale NRW im Anschluss an die Thermografie eine persönliche Beratung mir Begehung des Hauses an. Hierbei werden auf Grundlage de Wärmebilder wichtige zusätliche Erkentnisse zur Gebäudehülle vermittelt und weitere Aspekte zu effizienten Heiztechniken und möglichen Fördermitteln erläutert.

"Wärmebilder haben für uns eine ähnliche Funktion wie Röntgenbilder in der Medizien", erläutert Energieberater Rudolf Klapper, "sie zeigen uns etwas, das dem bloßen Auge verborgen bleibt, nämlich die Verteilung der Temperaturen auf den Bauteilflächen und damit die Stellen, an denen Wärme verloren geht."

Die Fachleute erstellen mit Hilfe der Wärmebilder Diagnosen und auf Basis des Befunds entsteht schließlich ein individueller "Therapieplan", der von preiswerten Optimierungen bis zur Empfehlung einer Koplettsanierung variieren kann, um beachtliche Einsparerfolge zu erzielen.

Das Thermografie-Angebot der RheinEnergie AG umfasst eine reine Außenthermografie für Ein- und Zweifamilienhäuser als "Standard-Thermografie" für 149 Euro und eine Premium-Variante für Häuser mit bis zu acht Wohnungen mit zusätzlichen Innenthermografien für 259 Euro.

Die Möglichkeit zur Anmeldung für die Thermografie und weitere Informatione gibt es unter www.rheinenergie.com/thermografie. Bitte beacten Sie, Termine zur Thermografie können nur bei einer Außentemperatur von weniger als 7°C stattfinden. Mit de Anmeldebestätigung für eine kostenpflichtige Thermograie erhalten Interessierte die Möglichkeit zur Buchung einer ergänzenden Vor-Ort-Energieberatung durch die Verbraucherzentrale NRW.

 


Projekt AltBauNeu wurde mit dem Climate Star ausgezeichnet
Umweltminister Remmel gratulierte am 07. Oktober 2016 zur Auszeichnung mit dem Climate Star 2016 durch das Klimabündnis

Finanzielle Unterstützung bei der Heizungsoptimierung
Bis zu 30 Prozent der Einbau- und Investitionskosten werden gefördert

Die Energieeffizienz bestehender Heizungsanlagen kann mit relativ einfachen Maßnahmen gesteigert werden. So kann nicht nur Energie gespart werden und das Klima geschont, sondern zudem auch noch der Wohnkomfort durch Geräuschminderung und gleichmäßige Wärme gesteigert werden. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert diese Maßnahmen seit Anfang August 2016 mit einer unkomplizierten Zuschuss-Förderung. Bis zu 30 Prozent (maximal 25.000 Euro) der Einbau- und Investitionskosten werden gefördert. Zuschussberechtigt sind der Ersatz von Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen, die älter als zwei Jahre alt sind, sowie der hydraulische Abgleich und bei Bedarf der Einbau voreinstellbarer Heizungsventile und eines Pufferspeichers.

Petra Zimmermann-Buchem von der im Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt angesiedelen Koordinationsstelle Klimaschutz empfiehlt: "Vor Maßnahmnbeginn einfach auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle registrieren. Nach einer elektronisch generierten Eingangsbestätigung kann sofort mit der Optimierung der Heizung auf eigenes finanzielles Risiko begonnen werden. Nach Umsetzung der Maßnahme und innerhalb von sechs Wochen nach der Registrierung werden die für die Antragstellung relevanten Daten eingegeben und an das BAFA übermittelt. Anschließend erfolgt die Auszahlung.

Antragsberechtigt sind neben Privatpersonen auch Unternehmen und freiberuflich Tätige, Kommunen, Vereine und Stiftungen.

Weitere Informationen unter

www.bafa.de/energie/heizungsoptimierung


Energieberatungsinitiative AltBauNeu in Köln gestartet
Informationen zur energetischen Gebäudesanierung im Internet

Die Stadt Köln hat sich dem landesweiten Netzwerk AltBauNeu angeschlossen, um die Beratung der Bürgerinnen und Bürger und Gebäudeeigentümer zur energetischen Gebäudesanierung und zum Klimaschutz voranzubringen.

AltBauNeu ist ein kommunales überregionales Netzwerk von 18 Kommunen und Kreisen aus Nordrhein-Westfalen, um den Bürgerinnen und Bürgern bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude eine Hilfestellung zu geben.

Auf der Seite www.alt-bau-neu.de/koeln gibt es allgemeine Informationen und Erläuterungen zu den Themen Gebäudedämmung, Heizungs- oder Lüftungsanlage, Energieausweis, gesetzliche Vorgaben, Fördermöglichkeiten und Modernisierungsratgeber. Die lokale Datenbank, die Hausbesitzer bei der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner unterstützen soll, befindet sich derzeit im Aufbau. Gerne können sich Dienstleister (Energieberater, Handwerker, Architekten und Ingenieure) melden, die in die lokale Datenbank aufgenommen werden möchten.

Die Teilnahme an dem Projekt dient auch dem Klimaschutz, da das größte CO2-Minde-rungspotenzial im Bereich der Sanierung des Wohnungsbestandes liegt. In Köln sind etwa 73 Prozent der Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1978 errichtet worden, vielfach noch unsaniert und somit in einem energetisch schlechten Zustand. Eine Sanierung dieser Gebäude würde eine Verringerung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen sowie eine wesentliche Reduktion der Energiekosten bedeuten. Die Stadt Köln profitiert von der Teilnahme an dem Netzwerk, da alle teilnehmenden Kommunen von den Erfahrungen der anderen lernen.

Die EnergieAgentur.NRW koordiniert das Projekt im Auftrag des NRW-Klimaschutzministeriums. Weitere Informationen zum Portal AltBauNeu gibt es bei der Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln, Petra Zimmermann-Buchem, Telefon 0221-221-29468 oder per Mail an koordinationsstelleklimaschutz@stadt-koeln.de.